Ich weiß das, weil ich es selbst lange versucht habe.
Ende 20 wurde mir die Personalleitung für ein Produktionswerk in Deutschland angeboten. Eine klassische Männerdomäne.
Von Anfang an war da Skepsis. Und diese unausgesprochene Frage: Kann sie das wirklich?

Ich hatte Angst vor Ablehnung und ständig das Gefühl, mir meinen Platz erst verdienen zu müssen.
Ich wollte es allen recht machen und gleichzeitig souverän führen. Ein Widerspruch, der unglaublich viel Energie kostet.
Nein zu sagen, Grenzen zu setzen oder klar zu delegieren fiel mir schwer, weil immer die Angst mitschwang, nicht gemocht oder nicht respektiert zu werden.
Ich konnte kaum mehr abschalten und wenn etwas nicht funktioniert hat, habe ich die Schuld zuerst bei mir gesucht.
Bis ich irgendwann gemerkt habe, dass es so nicht mehr weitergehen kann.
Der Wendepunkt war ein Mentor, der an mich geglaubt hat, als ich es selbst nicht konnte.
Und der mir sehr klar gespiegelt hat, was ich lange nicht sehen wollte:
Dass gute Führung nicht daraus entsteht, sich anzupassen.
Dass ich mir selbst im Weg stehe.
Und dass echter Respekt im Außen kaum möglich ist, wenn er im Inneren fehlt.
Das war nicht angenehm. Aber es war ehrlich.
Ich habe begonnen, meine Muster zu hinterfragen.
Klarere Entscheidungen zu treffen.
Grenzen zu setzen – auch dann, wenn es sich ungewohnt angefühlt hat.
Und genau ab diesem Punkt wurde es leichter.
Meine Mitarbeiter haben mich mehr respektiert, meine Selbstzweifel wurden weniger
und ich wurde klarer, ruhiger und mutiger in meiner Führung.
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten:
Mit Anfang 30 übernahm ich als Director HR & People Development die europaweite HR-Verantwortung für sieben Länder und rund 10.000 Mitarbeitende.
Heute weiß ich:
Nicht mehr Leistung war der Schlüssel, sondern ein anderer Umgang mit mir selbst.
Und genau hier komme ich ins Spiel.
Ich bin heute für meine Kundinnen das, was mein Mentor damals für mich war:
Jemand, der klar hinschaut. Der Dinge ausspricht, die man selbst noch nicht greifen kann.
Und der dabei unterstützt, innere Muster wirklich zu verändern, nicht nur zu verstehen.
Ich arbeite mit weiblichen Führungskräften, die nicht mehr lernen wollen, WIE Führung geht,
sondern verstehen wollen, was sie innerlich noch davon abhält, die Führungskraft zu sein, die sie sein wollen.
Frauen, die führen wollen, ohne sich zu verbiegen.
Die klare Grenzen setzen und mutige Entscheidungen treffen wollen.
Und die den Respekt ihres Teams nicht erzwingen, sondern selbstverständlich ausstrahlen möchten.
Wenn du dich darin wiedererkennst, dann bist du nicht falsch.
Du bist an einem Punkt, an dem sich etwas verändern darf.
Und genau dort wird Führung nicht mehr anstrengend, sondern klar, ruhig und selbstverständlich.

Als ausgebildete Juristin, war ich 12 Jahre im internationalen HR-Bereich tätig. Unter anderem als Personalleiterin sowie als Director HR & People Development mit Verantwortung für sieben Länder und rund 10.000 Mitarbeitende.
Ergänzend dazu habe ich fundierte Ausbildungen absolviert als:
diplomierte Lebens- und Sozialberaterin (psychosoziale Beratung)
Supervisorin
Trainerin
akademischer Mentalcoach
Innerer-Kind-Coach
Zudem war ich als Dozentin an der Universität Salzburg tätig.
Gerade im Coachingbereich ist mir eines besonders wichtig:
Der Begriff „Coach“ ist nicht geschützt. Deshalb basiert meine Arbeit nicht auf oberflächlichen Motivationstechniken, sondern auf fundierter Ausbildung, langjähriger Praxiserfahrung und nachhaltiger Veränderungsarbeit.
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